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Natura 2000-Station Possen

Die Natura 2000-Station Possen ist regionale und landesweite Ansprechpartnerin für Natura 2000 in Waldlebensräumen sowie für die Bereiche Waldökologie, (Wald-)Biotopverbund, Natur-, Arten- und Prozessschutz im Wald.

Der lokale Tätigkeitsbereich umfasst das 1000 ha große Waldwildnisgebiet und 500 ha Erholungswald am Possen, die innerhalb des FFH-Gebiets „Hainleite – Wipperdurchbruch – Kranichholz“ liegen.

Zu den Aufgaben der Station gehört die Mitwirkung an Naturschutzmaßnahmen, um natürliche Lebensräume und seltene Tier- und Pflanzenarten mit besonderer Bedeutung für das europaweite Schutzgebietsnetz Natura 2000 zu erhalten und zu fördern. Dabei fungiert die Station auch als Bindeglied zwischen behördlichem und ehrenamtlichem Naturschutz, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Natura 2000-Station Possen verfolgt auch das Ziel die Vernetzung der verschiedenen Waldgebiete in Thüringen zu stärken und damit einen Beitrag zur Verbesserung des sogenannten (Wald-)Biotopverbunds zu leisten.

Ein wichtiges Anliegen der Station ist es, die europaweit bedeutsame Natur in der eigenen Region gemeinsam zu entdecken und zu erleben. Dafür werden entsprechende Veranstaltungen für alle Altersgruppen angeboten.

Träger

Träger der Station ist der Trägerverbund Natura-2000 Station Possen e.V. als Zusammenschluss aus Jugendfreizeit- und Bildungsverein Freiräume e.V. (1. Vorsitzender), BUND Thüringen e.V. (2. Vorsitzender), Amphibien- und Reptilienschutz Thüringen (3. Vorsitzender), Grüne Liga Thüringen e.V., Naturstiftung David, Wildtierland Hainich gGmbH und Zoologische Gesellschaft Frankfurt.

Unterstützend für das Aufgabenspektrum der Natura 2000-Station wirkt der Fachbeirat aus Vertretern des Forstamtes Sondershausen, des Bauernverbandes Kyffhäuserkreis, der Unteren Naturschutzbehörde Kyffhäuserkreis  und des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz.

Team

Isabel Hümpfner

– Stationsleiterin –

M.Sc. Landschaftsökologie und Naturschutz
B.Sc. Forstwissenschaften und Waldökologie

Romy Tausendschön

– Büroleiterin –

Jan Tenbrock

– Stationsreferent & Projektleiter –
ENL-Projekt Wald.Wildnis.Wege

M.Sc. Forstwissenschaften und Waldökologie
B.Sc. Forstwirtschaft

Christina Wilck

– Projektmanagerin –
ENL-Projekt Wald.Wildnis.Wege

B.Sc.Naturschutz und Landschaftsplanung
M.Sc. cand. Regionalentwicklung und Naturschutz

N.N.

– Stationsreferent/in –

 

Waldwildnis

Im Rahmen der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt hat sich die Bundesregierung zum Ziel genommen 5 % der Wälder einer natürlichen Entwicklung zu überlassen. Die Dynamiken des Ökosystems Wald können sich so ohne den weiteren Einfluss des Menschen entfalten. Dieses Nicht-Eingreifen in die natürlichen Prozesse wird im Naturschutz als Prozessschutz bezeichnet.

Rund 34 % Thüringens sind von Wäldern bedeckt. Als „grünes Herz“ Deutschlands hat der Freistaat deshalb eine besondere Verantwortung für den Erhalt standortheimischer Wälder und die an solche gebundenen Tier- und Pflanzenarten. Viele Arten, wie beispielsweise Fledermäuse und Spechte, sind vor allem auf naturbelassene Wälder mit ausreichend Alt- und Totholzstrukturen angeweisen.
In Thüringen wurden 120 Gebiete ermittelt, die nun dauerhaft unter Prozessschutz gestellt werden.
Dazu zählen auch 1000 ha rund um den Berg Possen in der Hainleite bei Sondershausen.

Weiterführende Informationen

Trägerverbund Natura 2000-Station Possen e.V.

Haus der Vereine
Martin-Andersen-Nexö-Straße 61
99706 Sondershausen

Die Natura 2000-Station Possen wird gefördert vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz